Wie reagiert man auf Zurückweisung?
Eine Zurückweisung ist nicht einfach zu verkraften. Ob im Job, in Freundschaften oder in der Liebesbeziehung: Abgelehnt zu werden, ruft Fragen hervor: War es mein Fehler? Hätte ich mich anders verhalten sollen? Wie kann ich es besser machen? Ob man sich selbst oder den anderen für die Ablehnung verantwortlich macht, spielt eine wesentliche Rolle bei der Verarbeitung solcher Erlebnisse.
Grundsätzlich lassen sich zwei Typen von Reaktionen unterscheiden: Im ersten Fall sucht der Zurückgewiesene die Schuld ausschließlich bei sich. Im zweiten Fall wird ausnahmslos die Person, die zurückgewiesen hat, beschuldigt und womöglich angegriffen. In den meisten Fällen kommt eine Mischung aus beiden Varianten den realistischen Tatsachen am nächsten.
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Besonders in Liebesbeziehungen ist Zurückweisung schmerzhaft. Erst recht, wenn der Zurückgewiesene keine Erklärung für das Verhalten des anderen erhält, besteht die Gefahr, sich selbst und die eigene Liebenswürdigkeit in Frage zu stellen. Menschen, die eine derartige Ablehnung erfahren haben, sollten sich vergegenwärtigen, dass nicht ein Mensch allein an solch einer Situation die volle Schuld tragen kann. Was für den zurückweisenden Partner nicht attraktiv war, ist für andere potenzielle Partner möglicherweise genau richtig.
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